Gespeichert unter: Aktuelles "Euthanasie"-Gedenken | Schlagworte: "Euthanasie", "Euthanasie"-Gerdenken, Aktion, Aktionskreis "T4-Opfer nicht vergessen!", Aufstellung, Behinderte, Behindertensport, Behinderung, Berlin, Bilder, BPE, Brandenburg, Einladung, Euthanasie-Erlass, Fotos, Gedenken, Grauer Bus, Havel, Hitler, Integration, Internationaler Tag der Behinderten, krank, Nazis, Paralympics, Philharmonie, Runder Tisch, Schwerbehindert, Schwerbehinderte, Stiftung, T4, Tötung, Tiergartenstraße 4, Topografie
Der 27. Januar wird im Volksmund immer als „Holocaust-Gedenktag“ tituliert. Das ist aber nicht richtig, denn an diesem Tag soll ausdrücklich allen Opfern des nationalsozialistischen Gewaltregimes gedacht werden. Was zu Missverständnissen führen kann, ist, dass die Besonderheit dieses Datums auf die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zurückzuführen ist.
Zu den jüngsten Erfolgen bezüglich des Schutzes dieses Gedenktages zählt zweifelsohne das Verbot eines rechtsextremen Aufmarsches gegen die Isrealische Politik im derzeitigen Gaza-Konflikt.
Ein solches Verbot von Aufmärschen, Demos u.Ä. ist genau das richtige Zeichen, um den rechtsradikalen Menschen eindeutig klarzumachen, dass ihre politische Haltung in der heutigen Gesellschaft völlig fehl am Platz ist.
Den „Euthanasie“-Opfern gedenken an diesem Tag z.B. die Lebenshilfe e.V. in Marburg. Außerdem wird in Sachsenanhalt in der Gedenkstätte Bernburg stellvertretend an einigen Biografien von „Euthanasie“-Opfern die allgeimeine grausame Geschichte dargetellt.
Derweil wurde am 14.01.2009 im Rheinland-Pfälzischen Landtag die Ausstellung „Euthanasie in Hadamar“ eröffnet, sicherlich einen Besuch in Mainz wert.
Auch die Stadt Brandenburg/Havel, die derzeit den „Grauen Bus“ beheimatet, plant noch das ganze JAhr 2009 über reichliche Aktionen zum Thema „Euthanasie“. Diese Informationen gibt es hier: http://www.landtag.brandenburg.de/media_fast/4897/FlyerGraueBusse5.pdf
Ich wünsche einen informationsreichen Tag
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Ab dem 23. Januar 2009, 13 Uhr ist in der Berliner Humbold-Klinikums die Ausstelung „totgeschwiegen“ zu besuchen. Diese Ausstellung möchte eines der dunkelsten Kapitel der Medizin lichten: die „Euthanasie“-Aktion. Insbesondere setzt sie sich mit der Rolle der damaligen Karl-Bonhöffer-Nervenklinik auseinander, die an der selben Stelle gestanden hatte.
Am 23. Januar findet die Eröffnungsveranstraltung statt, die von Grußworten des Staatssekretärs Dr. Benjamin Hoff, der Bezirksbürgermeisterin Marlis Wanjura sowie von einem Vortrag von Christina Härtel, Vorsitzende des Vereins totgeschwiegenund Mitautorin der Ausstellung begleitet wird. Die Ausstelung, sowie die Ausstelungseröffnung werden sehr interessante Veranstaltungen! Weitere Informationen gibt es hier: 09-01-07-einl-totgeschwiegen
Achtung: Für die Ausstelungseröffnung ist eine Anmeldung bis zum Donnerstag, 15. Januar 2009 nötig. Diese gibt es hier: 09-01-05-rueck-totgeschwiegen!!
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Ich habe ein paar Neuerungen eingeführt, um dieses Blog ein wenig attraktivier für die „breite Öffentlichkeit zu machen“.
1. Ich poste neue Blogeinträger auch über Twitter, also followed mich unter: http://twitter.com/leo_16. Ich freu mich!
2. Ich habe jetzt einen RSS-Feed für meinen Blog eingerichtet, damit neue Blogposts auch über RSS-Reader zu empfangen sind: feeds.feedburner.com/euthanasie-gedenken-jetzt-DasBlog. Bitte added diesen Feed fleißig, damit mein Blog und vor allem das Thema „euthanasie“ noch mehr öffentliches Interesse erringt!
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Bevor das Denkmal des Grauen Busses am 18. Januar in Brandenburg/Havel aufgestellt wird, soll auch der Abbau dieses Denkmals in Berlin von der Öffentlichkeit begleitet werden. Dazu lädt stellvertretend für alle Interessenten und Aktivisten im Bereich „Euthanasie“-Gedenken die Stiftung Topografie des Terrors am
Samstag, 17. Januar 2009,
um 11 Uhr,
auf den Vorplatz der Philharmonie (Tiergartenstraße, Berlin-Tiergarten),
um den Grauen Bus gebührend zu verabschieden. Nähres zum Abbau des Grauen Bus, sowie zu dessen Aufstellung in Brandenburg/Havel finden Sie hier: 20080108_pm_grauer_bus_brandenburg
Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen!
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Nach genau einem Jahr vor der Berliner Philharmonie verlässt das Denkmal der Grauen Busse nun Berlin wieder.
Mit seiner Präsens hat der Graue Bus den Anspruch des Gebiets vor der Philharmonie (Tiergartenstraße) auf einen zentralen Gedenkort der „Euthanasie“-Opfer und Zwangssteriliesierten gefestigt. Zusammen mit der Informationshaltestelle und der erst kürzlich aufgestellten Informationstafel (maßgeblich initiiert durch den Runden Tisch) erhielt der Platz sein größtes öffentliches Interesse am 06. September 2008, dem als Gedenktag für „Euthanasie“-Opfer und Zwangssterilisierte festgelegten ersten Samstag im September. Organisiert wurde diese gelungene Veranstaltung durch den Aktionskreis T4-Opfer nicht vergessen!, einem Zusammenschluss aus gemeinnützigen Verbänden, sowie interessierten und sehr engagierten Privatpersonen.
Eine sehr erfreuliche Nachricht ist, dass der Graue Bus von Berlin direkt in Brandenburg/Havel aufgestellt wird, denn der thematische Zusammenhang ist in sofern gegeben, dass erfasste „Euthanasie“-Opfer zur Tötung nach Brandenburg/Havel in eben solchen grauen Bussen transportiert wurden.
Der graue Bus wird am
Sonntag, 18. Januar 2009 um 11 Uhr
auf dem Nikolaiplatz in Brandenburg/Havel
aufgestellt und hoffentlich eine ebenso starke Wirkung wie in Berlin erreichen!