Nach genau einem Jahr vor der Berliner Philharmonie verlässt das Denkmal der Grauen Busse nun Berlin wieder.
Mit seiner Präsens hat der Graue Bus den Anspruch des Gebiets vor der Philharmonie (Tiergartenstraße) auf einen zentralen Gedenkort der „Euthanasie“-Opfer und Zwangssteriliesierten gefestigt. Zusammen mit der Informationshaltestelle und der erst kürzlich aufgestellten Informationstafel (maßgeblich initiiert durch den Runden Tisch) erhielt der Platz sein größtes öffentliches Interesse am 06. September 2008, dem als Gedenktag für „Euthanasie“-Opfer und Zwangssterilisierte festgelegten ersten Samstag im September. Organisiert wurde diese gelungene Veranstaltung durch den Aktionskreis T4-Opfer nicht vergessen!, einem Zusammenschluss aus gemeinnützigen Verbänden, sowie interessierten und sehr engagierten Privatpersonen.
Eine sehr erfreuliche Nachricht ist, dass der Graue Bus von Berlin direkt in Brandenburg/Havel aufgestellt wird, denn der thematische Zusammenhang ist in sofern gegeben, dass erfasste „Euthanasie“-Opfer zur Tötung nach Brandenburg/Havel in eben solchen grauen Bussen transportiert wurden.
Der graue Bus wird am
Sonntag, 18. Januar 2009 um 11 Uhr
auf dem Nikolaiplatz in Brandenburg/Havel
aufgestellt und hoffentlich eine ebenso starke Wirkung wie in Berlin erreichen!