Der 27. Januar wird im Volksmund immer als „Holocaust-Gedenktag“ tituliert. Das ist aber nicht richtig, denn an diesem Tag soll ausdrücklich allen Opfern des nationalsozialistischen Gewaltregimes gedacht werden. Was zu Missverständnissen führen kann, ist, dass die Besonderheit dieses Datums auf die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zurückzuführen ist.
Zu den jüngsten Erfolgen bezüglich des Schutzes dieses Gedenktages zählt zweifelsohne das Verbot eines rechtsextremen Aufmarsches gegen die Isrealische Politik im derzeitigen Gaza-Konflikt.
Ein solches Verbot von Aufmärschen, Demos u.Ä. ist genau das richtige Zeichen, um den rechtsradikalen Menschen eindeutig klarzumachen, dass ihre politische Haltung in der heutigen Gesellschaft völlig fehl am Platz ist.
Den „Euthanasie“-Opfern gedenken an diesem Tag z.B. die Lebenshilfe e.V. in Marburg. Außerdem wird in Sachsenanhalt in der Gedenkstätte Bernburg stellvertretend an einigen Biografien von „Euthanasie“-Opfern die allgeimeine grausame Geschichte dargetellt.
Derweil wurde am 14.01.2009 im Rheinland-Pfälzischen Landtag die Ausstellung „Euthanasie in Hadamar“ eröffnet, sicherlich einen Besuch in Mainz wert.
Auch die Stadt Brandenburg/Havel, die derzeit den „Grauen Bus“ beheimatet, plant noch das ganze JAhr 2009 über reichliche Aktionen zum Thema „Euthanasie“. Diese Informationen gibt es hier: http://www.landtag.brandenburg.de/media_fast/4897/FlyerGraueBusse5.pdf
Ich wünsche einen informationsreichen Tag